Teilnehmerlisten: Das muss man „mal gehört“ haben!

Die Streitfragen der letzen Woche bezogen die Auseinandersetzung mit der Rektorin ein. Wie mit ihr umzugehen sei; müsse man sich respektvoll devot von unten herantasten oder könne man darauf pochen, selbstbewusst auch mal Kontrollverluste verkraften!

Der Transparenz der Basis-Demokratie ist es zu verdanken, dass sich in einigen Plenaren durch viele Redebeiträge auf eine AG zu verständigen war. Die `AG Moderation´ verständigte sich binnen eines Nachmittags darauf einen Fishbowl übersichtlich zu veranstalten (Zuschauer außen herum, ein Innenkreis in dem die Redner Platz nehmen konnten). In diesem Rahmen wurden verschiedene Punkte dem zur Diskussion stehenden Forderungskatalog, als auch die derzeitige Situation besprochen.

Als ein „störendes politisches Zeichen“ wird seitens der Leitung die Besetzung gewertet, die somit zum Nachdenken anregt. Die „Frage der Intention“ wird auf diversen Ebenen derzeit bearbeitet und kann nicht mit einem Satz zufrieden stellend beantwortet werden, wie sich so mancher Hochschulpolitiker oder -verantwortliche dieser Tage vielleicht wünscht!
Auf dem Prüfstand steht die Reform der Lehre, zu der Seitens der Rektorin (wie zu lesen ist) nur auf die Gremien verwiesen wird und man sich so nicht zusammen im FREI-RAUM auseinandersetzen kann.

Die Teilnehmerlisten seien eine „Teilnahmeverpflichtung“ die in der Umstellung der Prüfungsgestaltung zu den alten Diplom-Studiengängen, die mit der Unterschrift zum Ausbildungsvertrag anerkannt werden, „keiner ist gezwungen hier zu studieren“, so die Rektorin.

Um es „mal gehört“ zu haben: Leiste einen Teil des erforderlichen zu überprüfenden „Workload“, um nicht noch mehr Prüfungen abfordern zu müssen.

Auf Seiten einiger studierender wird dies als „Zertifikat zum Vertrichtern“ empfunden, welches mit „Bulimie-Lernen“ in Bildlicher Sprache unschwer zu verstehen ist.

Derzeit läuft eine „Revision um Prüfungsbelastungen herauszunehmen“, zudem sind sich die Beteiligten einig, dass Verbesserungen möglich sind, es geht darum Alternativen zu entwickeln wie z.B. die Credit Points einfach den Prüfungen zugeschlagen werden können. Zu der Problematik der Seminareinschreibungen wurde betont, „derzeitige Aushandlungen wurden von Studierenden“ ins Leben gerufen. Das Angebot der Nachfrage unterzuordnen, sei „möglich“.

Die Forderung Hochschulkooperationen bürokratisch möglich zu machen, finden durch die Entfernung möglicher Partner in den „periphären Gebieten“ der Stadt keine Anreize, welche zu schaffen. „Laufkundschaft“, so die Rektorin, bringe nicht die nötige Planungssicherheit!
Umstritten wurde der Vorschlag von sogenannten „Social Creditpoints“, die darauf abzielen, die häufig im Sozialen Bereich erarbeitete geldwerte Lebensgrundlage mit Leistungen im Creditpoint-System zu verbinden. Mit einer nicht möglichen „Formalisierung von Sozialer Arbeit“ wurde entgegnet, für was die Credits stehen sollen, das Verfahren sei zudem Komplex!

In der Abschließende Frage, warum das höchste Maß an Anspruch im Sinne der Bildung/ der Lehre nicht von der Hochschule angeleitet wird, sind die Dozierenden in „eigener Person“ gefragt, da die Hochschulleitung da nicht durchgreift! Nochmals wurde angemahnt, die eigene Bewegung besser zu strukturieren und so wird ein Signal den „Raum wieder freizugeben“, seitens der Hochschulleitung erwartet.

Die Alternativen Lehrveranstaltungen sind gottlob, wie überhaupt das Organ des FREI-RAUM, eine willkommene kritische Abwechslung des „Prozess von Kopf einschalten“ zum verkrusteten Hochschulalltag in dem der „Schock der Verschulung“, wie ein Mitstudierender treffend formulierte, sich weiter entspannen darf.

Das europäische Vernetzungstreffen das dieser Tage in München tagte ist auch nur die natürliche Erweiterung der Bewegung, die wie ein rollender Schneeball langsam zur Lawine wird!


1 Antwort auf „Teilnehmerlisten: Das muss man „mal gehört“ haben!“


  1. 1 Student 02. Dezember 2009 um 23:14 Uhr

    BITTE, BITTE lest eure Texte vor dem Abschicken nocheinmal durch. Schon die ersten zwei Sätze sind voller Fehler und schrecklich zu lesen. Das durchzieht den ganzen, wenn auch informativen, Text und ist peinlich.

    grüße&solidarität

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